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IBUPROFEN Heumann Schmerztabletten 400 mg
Blumberger Apotheke | Ibuprofen

IBUPROFEN HEUM SCHMERZ 400

Wirkstoff: Ibuprofen (400 mg)
IBUPROFEN Heumann Schmerztabletten 400 mg
PZN: 00040554 | Darreichungsform: Filmtabletten
Apothekenpflichtig
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Produktdetails & Pflichtinformationen

Indikation & Anwendung +
Anwendungsgebiete: Fieber, Kopfschmerzen, Regelschmerzen, Schmerzen, leichte bis mittelstarke, Zahnschmerzen.

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel unzerkaut mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Ohne ärztlichen Rat sollten Erwachsene das Arzneimittel nicht länger als 3 Tage bei Fieber bzw. für mehr als 4 Tage bei Schmerzen anwenden. Kinder und Jugendliche sollten das Arzneimittel ohne ärztlichen Rat nicht länger als 3 Tage anwenden. Wenn sich die Symptome verschlimmern sollte generell ärztlicher Rat eingeholt werden.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, Benommenheit sowie zu Atemstörungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsma ahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Dosierung +
• Für wen: Kinder von 6-9 Jahren
(mit 20-29 kg Körpergewicht) | Einzeldosis: 1/2 Tablette | Gesamtdosis: 1-3 mal täglich | Zeitpunkt: im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit
• Für wen: Kinder von 10-11 Jahren
(mit 30-39 kg Körpergewicht) | Einzeldosis: 1/2 Tablette | Gesamtdosis: 1-4 mal täglich | Zeitpunkt: im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit
• Für wen: Jugendliche ab 12 Jahren und Erwachsene
(über 40 kg Körpergewicht) | Einzeldosis: 1/2-1 Tablette | Gesamtdosis: 1-4 mal täglich
(max. 3 Tabletten pro Tag) | Zeitpunkt: im Abstand von 6 Stunden, zu der Mahlzeit
Wirkstoffe & Inhaltsangaben +
Wirkstoffe:
• Ibuprofen (400 mg)

Hilfsstoffe:
Carboxymethylstärke, Natrium Typ A, Cellulose, mikrokristalline, Hypromellose, Lactose-1-Wasser, Macrogol 4000, Magnesium stearat (pflanzlich), Maisstärke, vorverkleistert, Natrium citrat, Siliciumdioxid, hochdisperses, Talkum, Titandioxid
Nebenwirkungen & Hinweise +
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
• - Übelkeit
• - Erbrechen
• - Sodbrennen
• - Blähungen
• - Durchfälle
• - Verstopfung
• - Bauchschmerzen
• - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
• - Teerstühle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
• - Entzündungen der Mundschleimhaut
• - Magenschleimhautentzündung
• - Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Schlaflosigkeit
- Müdigkeit
- Reizbarkeit
- Erregung
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
• - Hautausschlag
• - Juckreiz
- Anfälle von Atemnot
- Sehstörungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Verschlimmerung einer chronisch-entzündlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
- Verschlimmerung einer chronischen Entzündung von Magen-Darm-Bereichen (Morbus Crohn)

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

GEGENANZEIGEN
Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutbildungsstörungen
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
- Aktive Blutungen, wie:
• - Hirnblutungen
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Schwere Herzschwäche
- Schwerer Flüssigkeitsmangel

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Magen-Darm-Beschwerden
- Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
• - Morbus Crohn
• - Colitis ulcerosa
- Blutgerinnungsstörung
- Bluthochdruck
- Koronare Herzkrankheit (Durchblutungsstörungen des Herzmuskels)
- Mögliche Gefahr einer Gefä erengung am Herzen, wie bei:
• - Erhöhte Fettkonzentration im Blut
• - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
• - Rauchen
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Durchblutungsstörung der Hirngefä
- Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
• - Lupus erythematodes
• - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
- Porphyrie-(Stoffwechselkrankheit)
- Grö re Operation, die kurz zuvor stattgefunden haben
- Windpocken

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 6 Jahren: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden. Es gibt Präparate, die von der Wirkstoffstärke und/oder Darreichungsform her besser geeignet sind.
- Kinder unter 20 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in der Regel in dieser Altersgruppe nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

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